Freitag, 24. April 2026, 20:00 Uhr: Haus des Gastes, Bad Bergzabern

Ein Festival wird volljährig!

Zur Geburtsstunde 2009 war die Akkordeonale noch damit beschäftigt, das Akkordeon aus seinem Nischendasein herauszuzerren und ins breite Bühnenlicht zu stellen. Schnell ist das Festival zu einem außergewöhnlichen Erlebnis quer durch sämtliche Kulturen und Stilarten geworden, immer innovativ, berauschend und erfrischend anders. Eine einzige Liebeserklärung an das – wie Akkordeonale-Gründer Servais Haanen sagt – schönste Instrument der Welt.

Für Servais wird dies die letzte Tournee sein, bevor er das Festival in jüngere Hände übergibt (...eine Ära geht weiter!).

Gute Gründe um Musiker und Weggefährten aus verschiedenen Akkordeonale-Jahren einzuladen:

Euch erwartet ein Ensemble-Mix voll sprühenden Temperaments, Esprit und Poesie mit südbrasilianischer Gaucho-Musik, Rembetiko und Balkan-Jazz aus der griechischen Metropole, intim-expressiver Minimal-Music auf italienisch, virtuosem französischen Tastenzauber sowie niederländischer Klangästhetik, Cello unkonventionell und ein groovendes Saxophon. Wie immer sind pulsierende Wechsel von Soli und Ensemblestücken das Herzstück der Akkordeonale.

So unterschiedlich die Persönlichkeiten, kulturellen Hintergründe und Spielweisen auch sein mögen – die gemeinsame Sprache Musik schafft eine lebendige Verständigung, die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert. Spannende Interaktionen, musikalischer Reichtum und die Freude am gemeinsamen Konzert verweben sich zu etwas ganz Neuem, bis jetzt noch nicht Gehörten.

Ein Fest der Klänge! Adrenalin und Seelenbalsam!

Sehen — Hören — Genießen

 

Frühbucherpreis bis 31.12.2025: 27 €

ab 01.01.2026:                                      30 € VVk

                                                              34 €  AK

  

Musiker und Musikerinnen:

 

 

 

 

Adriana de Los Santos (Brasilien) — Gaucho-Frauen-Power

Adriana de Los Santos kommt aus dem Süden Brasiliens. Über ihr erstes Akkordeon sagt sie: „Ich merkte schnell, dass es unmöglich ist, das Instrument nicht anzufassen. Wenn man es spielt, ist es wie ein Lachen, dem eine Herzen und Seelen erobernde Musik entströmt.“

Seit über 20 Jahren behauptet sich Adriana in der von Männern dominierten Gaucho-Welt und repräsentierte als erste Frau die Gaucho-Kultur in Europa – auf der Akkordeonale 2014! Mit ihrer Frauenband „Gurias Gauchas“ spielt sie auf Rodeos und Festivals und tritt in diversen Shows in Brasilien, Argentinien und Europa auf.

Adriana vermittelt mit ihrer Musik das immaterielle Weltkulturerbe des Chamamé.

Zabou Guérin (Frankreich) — Bunt – Lebendig – Virtuos

Die Französin Zabou Guérin wurde bereits im Mutterleib vom Klang des Akkordeons mitgerissen und wurde sozusagen als Akkordeonistin geboren. Aufgewachsen ist sie im Restaurant ihre Eltern, wo die Abende oft mit einer Jamsession verschiedenster Künstler endeten.

Kein Wunder, dass sie sich nicht für einen Stil entscheiden wollte! Ob als Solistin oder in Bands, ob Klassik, Tango, Liedbegleitung, traditionelle Musik aus verschiedenen Ländern oder Swingwalzer ... Zabou spielt, was ihr gefällt. Sie arrangiert, sie transformiert, sie kreiert und wenn sie ein bisschen Freizeit hat, unterrichtet sie.

Zu erleben ist Zabou aktuell mit ihrem Soloprogramm "Brèves de Bayan", im Duo “Hediyye“, im Sextett “Galeon Tango“, im Projekt "Missa Monica" und unterwegs mit dem “Cirque Pacotille“.

 

Maurizio Minardi (Italien) — Fellini auf Akkordeon

Der Italienische Komponist, Akkordeonist und Pianist Maurizio Minardi kombiniert und verwebt musikalische Einflüsse von minimalistischer Klassik, Jazz und Folk mit Tango und Rumba und kreiert so einen intimen expressiven Klang.

Sein hoch gelobtes Album „The Cook, the Clown, the Monk and the Accordionist“ ist eine Parodie auf den Titel des Films „Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber“ von Peter Greenaway. Es hat die Qualitäten eines Soundtracks und steht in der Tradition von Komponisten wie Nino Rota, Yann Thiersen und Ennio Morricone.

Neben eigenen Projekten spielte Maurizio u.a. mit Carmen Souza, Paolo Fresu, Enrico Rava und der Royal Shakespeare Company. Er lebt z.Z. in Paris.

 

Dimos Vougioukas  (Griechenland) — Spezialitäten vom Olymp

Der Grieche Dimos Vougioukas begann sein Akkordeon-Studium schon im zarten Alter von 11 Jahren am Konservatorium von Vólos. Er promovierte mit Auszeichnung und hat sich auf die Musik seiner Heimat Griechenland und den Balkan spezialisiert.

Dimos spielte mit erstklassigen Balkan-Akkordeonisten wie Petar Ralchev und Ionica Minune zusammen sowie mit diversen Koryphäen griechischer Musik (Nena Venetsanou, George Dalaras, Glykeria, Nana Mouskouri usw).

Neben seinen solistischen Tätigkeiten (u.a. beim Estoudiantina Orchestra) und weltweiten Konzertauftritten ist er Leiter und Bandoneonist des Quintetts „Athen Tango Ensemble“.

Dimos arbeitet als Komponist und Arrangeur und unterrichtet in Workshops den Balkan- und griechischen Stil auf Akkordeon.

 

Servais Haanen (D/NL) — Der Meister feiner Klänge

Als musikalischer Mastermind ist Servais Haanen Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben Kultstatus.

Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren. Dank seiner vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWelten-Festival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktionen und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel.

Neben der Akkordeonale und seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

 

Begleitmusiker/innen

Diogo Picão (Portugal), Saxophon

Der Portugiese Diogo Picão ist Musiker, Komponist und Texter. Er studierte Saxophon, wurde Singer-Songwriter und hofft, als Dichter und Bohemien alt zu werden. Seine Lieder handeln vom Alltag, sozialen Beziehungen, dem Zauber des Lebens, der Natur, der Illusionen der Liebe und einer ganzen Reihe anderer Dinge.

Eine unglaublich vielfältige Zusammenarbeit mit Musikern und Musikerinnen, Big Bands, Jazz-Orchestern und Projekten aus dem portugiesischen Sprachraum kennzeichnen Diogos musikalischen Weg. Er ist Teil der Salsa-Band La Tremenda Sonora und gründete mit Olmo Marín das Duos Sambacalao.

 

Johanna Stein (Deutschland), Cello

Die multi-stilistische Cellistin und Sängerin Johanna Stein aus Köln fühlt sich auf jeder Bühne, in jeder Besetzung und in jedem Studio zu Hause: ob Klassik, Jazz, Rock, Pop, Fusion oder Weltmusik – kein Stil ist ihr fremd.

Neben ihrem Soloprogramm spielt sie u.a. im avantgardistischen Streichquartett ‘Badz’, dem Chamber pop Duo ‘SteinMays’, dem Quinteto non-tipico ‘Tango de Minas’ und der Big Band ‘été large’. Viele kennen Johanna den aus vergangenen Jahren. Mit ihrer Leidenschaft für den unkonventionellen Einsatz des Cellos ist sie ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Akkordeonale.

 

 

Kultur im

 

Weingut 

 

 

Sa. 02.05.2026, 20:00 Uhr: Weingut Beck,                                  76889 Oberotterbach, Unterdorfstraße 20                                  DIE WOIFESCHDKÄNISCH   

Wenn die Woifeschdkänisch – zu Deutsch: die Weinfestkönige – durch ihr Land ziehen, suchen sie bewusst die Nähe zu ihrem kleinen Volk links des Rheins. Auf Weinfesten, in Wanderhütten und auf Winzerhöfen gehen sie auf Tuchfühlung mit ihrem Publikum und bringen genau dorthin ihre Musik, wo Wein, Geselligkeit und Lebensfreude zuhause sind.

Im Gepäck haben sie eine reiche Auswahl stolzer Melodien aus aller Herren Länder – erobert in musikalischen Feldzügen durch 70 Jahre Chartgeschichte und mundartgerecht eingekleidet in den Vorderpfälzer Dialekt.

Mit viel Witz und Herz besingen die Woifeschdkänisch die kleinen und großen Tücken des familiären und beruflichen Alltags in der Pfalz – rund um „Weck, Worscht un Woi“. Ihre Musik ist handgemacht und akustisch: Gitarren, Klavier und bis zu vierstimmiger Gesang. Ruhig und beschaulich wird es dabei allerdings keinesfalls.

Denn statt stiller Andacht verlangen die Woifeschdkänisch von ihrem Publikum einen anderen Tribut: vollen Einsatz beim Klatschen und Mitsingen – und wahlweise auch an der Theke.

Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Preis: 20 € VVK | 24 € Abendkasse

Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt.

 

Karten:www.beck-wein.de oder info@musikantebuckl.de

 

Fr. 23.10.2026, 20:00 Uhr: Weingut Beck                                  76889 Oberotterbach, Unterdorfstraße 20                                  DIE ANONYME GIDDARISCHDE   

Die Anonyme Gidarrischde muss man bei uns nicht mehr vorstellen und es hat lange gebraucht, bis wir sie nach Oberotterbach holen konnten. Die Pfälzer Kultband, die ausnahmslos uff pälzisch singt, versteht es immer wieder, ihre Zuhörer mit ihrer unkonventionellen Art zu begeistern. Spätestens beim Pfalzlied weiß jeder, warum die Pfalz das Paradies ist!

VVK: 22.- € incl. Gebühr, AK: 26.- €,

Einlass ab 18:30 Uhr – für leckere Speisen und Getränke ist stets gesorgt!

 

 

 

Mittwoch, 04.11 2026, 20:00 Uhr, Südpfalzhalle Kapsweyer

 

NACHT DER GITARREN

feat. MINNIE MARKS (Australia), ROXANE ELFASCI (France), NIWEL TSUMBU (Congo), ANDRÉ CAVALCANTE (Brazil)

2026 ist das 10 Jahre Jubiläum NACHT DER GITARREN!

Die „Nacht Der Gitarren“ versammelt die weltbesten Gitarristen für eine Festivaltour (jeweils vier Musiker), wo sie ihre neuesten Originalkompositionen sowie Coverversionen zum Besten geben. Zu jeder Tour präsentiert „Nacht Der Gitarren“ eine neue Riege von Gitarren-Koryphäen, um diesen sehr speziellen Abend mit Solo-, Duett- und Quartettauftritten zu gestalten und die Virtuosität und Vielfalt innerhalb der Akustikgitarrenwelt herauszustellen. Spannend ist das Festival, weil sich hier nicht nur verschiedene Kulturen treffen, sondern auch jüngere Künstler auf erfahrenere Musiker stoßen. Gerade diese Mischung macht das Geniale bei diesen Konzerten aus. Fans der akustischen Gitarre kommen hier immer auf ihre Kosten, sie lernen jedes Mal neue Talente oder interessante etablierte Künstler kennen.

 

Minnie Marks ist eine Ausnahmekünstlerin: Gitarristin, Sängerin, Songwriterin und Multi-Instrumentalistin in einer Person – ein „akustischer Tsunami“, den man nicht ignorieren kann. Mit explosiver Gitarrenkunst, souliger Stimme und ihrem innovativen Foot-Drum-Setup erschafft sie allein eine gewaltige Klangwand, die Grenzen sprengt und unter die Haut geht.

2025 wurde ihre unvergleichliche Live-Energie mit dem Titel „Musikerin des Jahres“ bei den Sunshine Coast Music Awards ausgezeichnet. Zahlreiche weitere Preise, internationale Tourneen sowie drei Studioalben und ein Live-Album unterstreichen ihren Status als eine der unaufhaltsamsten Kräfte der Szene. Für 2026 ist ihr bislang ambitioniertestes Album angekündigt – ein musikalisches Ereignis, das man nicht verpassen sollte. Minnie Marks live zu erleben heißt: anschnallen, festhalten, staunen.

„Eine der beeindruckendsten Shows unseres Lebens!“ – Carl Verheyen (Supertramp)

 

https://www.youtube.com/watch?v=MMbNuK2aIIw
https://www.youtube.com/watch?v=ksCzMn3rlwc

 


 

Roxane Elfasci ist eine französische klassische Gitarristin aus Paris, ausgebildet am Pôle Supérieur de Paris bei Jérémy Jouve und Gérard Abiton. Neben Abschlüssen in Musikperformance, Musikwissenschaft und Pädagogik verfolgt sie eine internationale Solokarriere. Seit 2020 veröffentlicht sie Aufnahmen beim Label Cosmos Music, darunter Hommage à Debussy, Poésie Française (2023) und das Projekt GLASS GAZE (2025). Sie tritt regelmäßig bei renommierten Festivals und Radios wie Radio France und BBC Radio 3 auf, arbeitet als Transkribentin, Autorin für Guitare Classique Magazine und erreicht über 70.000 Abonnenten auf YouTube.

 

https://www.youtube.com/watch?v=r9ewcoG_lCo
https://www.youtube.com/watch?v=0_RnlOWmZD4

 

 

Niwel Tsumbu ist ein im Kongo geborener, in Irland lebender virtuoser Gitarrist mit einem einzigartigen Stil aus Jazz, Klassik, Rock, Folk und Rumba. Gelobt für seine „exquisite und fast nahtlose“ globale Fusion (All About Jazz), arbeitete er u. a. mit Nigel Kennedy, Sinéad O’Connor, Buena Vista Social Club und Baaba Maal. 2021 war er auf dem Grammy-prämierten Album They’re Calling Me Home von Rhiannon Giddens & Francesco Turrisi zu hören und ist heute Mitglied von Giddens’ Band.

Tsubus Musik lebt von ausgefeiltem Rhythmus, virtuosem Gitarrenspiel und mitreißender Improvisation. International tourend und fest in der irischen Kunstszene verankert, verbindet er in seinen Kompositionen emotionale Tiefe mit globaler Offenheit – ein musikalischer Fluss, der Kulturen, Stile und Menschen zusammenführt.

 

https://www.youtube.com/watch?v=tRoudQR1qPs&list=RDtRoudQR1qPs&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=pphdtV86ze0&list=RDpphdtV86ze0&start_radio=1


 

 

 

 

André Cavalcante begann seine musikalische Laufbahn im Alter von sechs Jahren am Klavier und entdeckte mit zehn Jahren die Gitarre. Er absolvierte einen Bachelor in klassischer Gitarre an der Universität von Rio de Janeiro (UFRJ), fand jedoch seine Berufung in der Musikproduktion. Heute zählt er zu den renommiertesten Produzenten im religiösen Musiksegment Brasiliens.

Er arbeitete mit Labels wie Universal Music, Sony und Somlivre sowie mit namhaften Künstlern wie Gabriela Rocha, Paula Fernandes, Sandy und Zé Neto e Cristiano. Seine Arbeit wurde mit drei Grammy-Nominierungen und mehreren Festivalpreisen ausgezeichnet.

Als Solokünstler ist André für seine virtuose Fingerstyle-Technik bekannt. Sein Instrumentalalbum erreichte über 8 Millionen YouTube-Aufrufe. Auch seine Interpretationen von „Oceans“, „Hallelujah“ und zuletzt „Agnus Dei“ fanden international große Resonanz.

Derzeit arbeitet André an einem neuen Instrumentalprojekt mit einem US-amerikanischen Cellisten und bleibt damit eine prägende Figur zeitgenössischer Musik.

 

https://www.youtube.com/watch?v=f5VocuHrLcc
https://www.youtube.com/watch?v=E8e_XYk_1AU

 

Eintritt: VVK 28 €

              AK 33 €